Age of Conan - Preview - Seite 2

Zu Anfang des Spiels ist man übrigens auf sich allein gestellt. Andere menschliche Spieler gibt es noch nicht. Jeder durchläuft ein Lern-Tutorial bis er die Stadt Tortage erreicht. Das Tutorial ist streng linear und erinnert an Spiele wie Dungeon Siege. Erst vor der Stadt trifft man auf andere Spieler. Bevor man aber in die Stadt kann, muss man für einen Schmied einen Job erledigen, damit er einem die Sklaven-Fesseln abtrennt. Um an seine geforderten Steine zu kommen, muss ich mich einem geflügelten Boss-Gegner stellen. Nach dem Kampf, beende ich die Quest und kann endlich in die Stadt.
In dem riesigen Komplex treffe ich dann auch Händler, jede Menge weitere Questgeber und bereite mich vor um mich ins richtige Abenteuer zu stürzen...

Die Grafik und der Detailreichtum von Age of Conan überzeugen schon in der Beta. Besonders die Wasserdarstellung ist gelungen. Da die Grafik schon an jene von TES4: Oblivion herankommt, ist sie für ein Online-Rollenspiel einzigartig. Sogar Direct-X 10 Unterstützung wird geboten. Kämpfe laufen dynamisch ab und Zauber sind besonders schön anzusehen. Gegner werden durch Angriffe zurückgestoßen und landen physikalisch korrekt auf dem Boden. Die Figuren und Häuser wirken plastisch. Lavaströme von Vulkanen, Wasserfälle und eine üppige Vegetation konnte ich bisher bewundern. Die Sprachausgabe funktioniert, hier und da fehlen noch ein paar Übersetzungen. Größere Spielfehler und Abstürze hatte ich jedoch nicht zu verzeichnen.
Negativ fielen mir Respawns von Monstern direkt vor meiner Nase auf. Die Texturen sind größtenteils relativ hoch aufgelöst, an einigen Stellen wurde jedoch geschlampt. Die KI ist auch nicht die schlaueste. Teilweise hat sie sich sogar selbst bekämpft (ob das Absicht ist?).
Fakt ist jedoch, Age of Conan hat ein gewaltiges Online-Rollenspiel-Potential. Die Atmosphäre ist stimmig und das Gameplay macht Spaß.

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